close your eyes
 
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The other side of the earth



 
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on the money


i did listen to that new morrissey. there is probably nothing the world awaits less right now than a new album by morrissey. and for once the world is right. the music on years of refusal is quite hard-rocking in places and not too bad actually. but what happened to morrissey's witty, funny and literate lyrics? every second word is i, me, myself or mine, every fourth love and every sixth you. that's a little on the shallow side. it all culminates in "i'm throwing my arms around paris" where he has the nerve to sing the two lines "nobody wants my love. nobody needs my love." when steven patrick morrissey is right he is dead right.


 
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apparently a new morrissey album is going to be released in a month or something and it has leaked. i'll gonna have a listen tomorrow.


 
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[music, albums]

I am not quite sure why I never warmed up to Kind of Blue, a canonical jazz album if there ever was one. In this thread I said that I prefer Ascenseur pour l'échafaud. One important reason being the fact that Miles Davis' trumpet sound is so much lonelier, so much sadder, so much more his own on this sound track. The funny thing is that the album was apparently improvised with the film projected on a screen. Maybe the looseness, the directness is another ground for my predilection. Concerning John Coltrane I have exactly the same preference. The collective free jazz improvisation of Ascension to me seems so much more interesting, so much more rich, so much more alive than A Love Supreme. Actually tonight after the physical exercise I listened again to So What, the first track of Kind of Blue and I am not so sure anymore if it is really as cliché-ridden as it appeared to me on Sunday and before. I need another ten or more listens for a valid verdict, I guess.


 
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Right after the title, "Why Don't We Do It In The Road?" you can very clearly read someone's (my mother's?) handwritten-in-pencil addition, "Because we will get run over."
MeFi thread on the 40th birthday of the White Album

 
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Johann Sebastian Bach - Vier Klavierkonzerte


Eigentlich wollte ich ja was über David Fray, sein Klavierspiel, die Bremer Kammerphilharmonie und Johann Sebastian Bach schreiben. Den Film, den ich neulich auf Arte gesehen habe, gibt es jetzt augengerecht in fünf Teile zerschnipselt auf DuGlotze. Ein guter Einstieg ist Teil 2, da geht es um den 2. Satz des Cembalo-Konzerts in A-Dur, BWV 1052, ein Larghetto. Und der ist so abgrundtief traurig wie eine Aneinanderreihung von ein paar Noten nur sein kann. Es geht los mit dieser langsamen, tief hinunter gehenden Streicherbewegung. Man kann das Einatmen, zu dem David Fray die Musiker in der kurzen Pause in der Mitte der Bewegung aufgefordert hat, förmlich spüren. Anschließend spielt David Fray am Klavier das Motiv in seiner präzisen und pointierten Art. Erhaben und anmutig zugleich. Er tänzelt mit den Fingern über die Tasten. In Zeitlupe. Der Anschlag wird immer leiser und zerbrechlicher. Fray hält inne. Ich möchte Glenn Gould diesen Satz nicht spielen hören, der beraubt den mit seinen flinken Händen bestimmt seiner ganzen Würde. Gould hat für dieses Konzert 14 Minuten gebraucht, Fray 15. Piano piano ist das richtige Tempo hier. Ja doch ich kann es nicht anders sagen, gerade in dieser Verloren- und Verlassenheit, in dem Moment, wo alles Leben in der Musik abstirbt, da sind wir Gott ganz nah. Da muss man - wie ich - gar nicht mal an Gott glauben, um das zu fühlen.

Die anderen beiden Sätze sind beide Allegros. Alle vier Konzerte, von denen drei in Moll sind, bestehen übrigens aus drei Sätzen, einem Schnellen zum Einstieg, einem Langsamen in der Mitte und einem Schnellen zum Schluss. Die beiden äußeren Sätze des Konzerts in A-Dur sind profaner als der Mittelsatz. Sie sind von der Stimmung natürlich eher hell, auch deshalb weil das Konzert in Dur geschrieben ist. Der dritte Satz hat etwas von einem Tanz, ein bisschen steif am Anfang, sich aber dann lockernd und verspielter werdend. Der erste Satz hingegen strahlt diese für Bach so typische festliche Stimmung aus, die mich sehr an meine Jugend erinnert, vor allem an Sonntage und an die Vorweihnachtszeit, wo meine Eltern fast immer Barockmusikplatten auflegten. Ich habe die Musik niemals gehasst, es war mir allerdings manchmal etwas zu viel und es fehlte mir das Metaphysische, was ich dann später in den Wagnervorspielen fand. Seltsam, Bach war Harmonie und Maß in meinen Ohren, auch heile Welt, aus der ich ausbrechen wollte.

Bei David Fray hat mich in dem Film neben seinem gelegentlichen ekstatischen Gesang - das tut Jarrett allerdings auch - seine Mimik beeindruckt. Er schneidet Grimassen beim Spielen. Manchmal erscheint er zu Tode betrübt, so als würde er heulen, manchmal einfach nur unglaublich konzentriert. Er ist völlig besessen von der Musik. Während der Aufnahme des 3. Satzes des A-Dur-Konzerts - das sind natürlich ursprünglich keine Klavier- sondern Cembalokonzerte, denn zum einen gab es damals noch kein Klavier und zum andern sind sie oft zusammengestoppelt aus anderen Kompositionen - sagt Fray den Streichorchestermitgliedern sie sollten beim Spielen lachen, um den heiteren Ton des Satzes besser zu treffen. Und einer der Musiker, ich glaube es ist der Kontrabassist, fängt plötzlich auch an, Fratzen zu schneiden.

Ich muss noch etwas zu der CD von Virgin/EMI sagen. Der Klang scheint mir ok, die Dynamik ist da, es gibt sehr leise und sehr laute Stellen, insgesamt ist sie vielleicht die CD, bei der ich den Lautstärkeregler am Höchsten stellen muss, um auch die leisen Passagen zu hören. Das ist alles gut, die auf Rock-CDs heutzutage allgegenwärtige, unsägliche Kompression wurde hier nicht benutzt. Aber die Coverbilder sind eine Zumutung. Da wird David Fray präsentiert wie ein junger, geschniegelter Schlagersänger, wie eine Figur aus der Retorte. Ganz schlimm. Was ich auch nicht ganz verstehe, dass der Titel auf englisch sein muss. Ich kaufe auf einer deutschen Website eine CD mit der Musik eines deutschen Komponisten, die von einem deutschen Orchester und einem französischen Pianisten aufgeführt wird und dann steht da was von "Keyboard Concertos". Die von einem Englischsprachler geschriebenen Liner Notes sind bei dieser CD historisch nicht uninteressant, bei der ersten Fray-Einspielung hingegen, wo er Bach und Boulez gegenüberstellt, hat ein französischer Musikgelehrter einen derartig verquasten Schmus runtergeschrieben, dass man es kaum glauben möchte.

Noch ein kurzer Absatz zu den Tonarten. Während drei (alle auf der CD) von Bach's sieben Cembalokonzerten in Moll gesetzt sind, also knapp die Hälfte, ist dieser Anteil bei Mozart viel geringer. Von den 27 Klavierkonzerten sind 25 in Dur. Ein Zufall ist das bestimmt nicht.


 
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die neue lambchop mit dem untitel OH (ohio) ist überraschend gut. und das ist mir bereits nach einmaligem anhören aufgegangen. sie erinnert an die phantastische is a woman von vor sechs - so lang ists her - jahren. die musik ist ruhig & gelassen wie leonard cohen auf seiner abschiedstournee, langsam & majestätisch wie der mississippi in seinem delta kurz bevor er sich in den golf von mexiko ergießt. die songs beginnen oft sehr minimal und intensiv. die töne hängen im raum wie spinnweben in den ecken herum. irgendwann gesellt sich dann kurt wagner's sanfte reibeisenstimme hinzu. die texte habe ich mir noch nicht richtig angehört. sie scheinen aber wie üblich locker-lässig-lustige everyday lyrics zu sein. auf sie und aufs konzert in knapp drei wochen freue ich mich. sorry kurt, dass ich letztes mal in der dreikönigskirche fast eingepennt bin, das passiert mir nicht wieder, versprochen. die cd liegt übrigens der/dem aktuellen rolling stone bei. lambchop wurden aufgrund dieser veröffentlichungspolitik von ihrer plattenfirma einem teil des einzelhandels boykottiert.


 
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Giant Sand - proVISIONS


Somebody near the end of this ILM thread said that the new GS album is as good as Chore of Enchantment, the Rainer Ptacek memorial album from eight years ago. It could well be true. At least if it continues growing on me like it did just within four listens. The first question about every GS album is the line-up. Who is Howe Gelb playing with? The same Danish guys he played with the last time a GS album was released in 2004 (GS Is All Over the Map). He had met them touring Aarhus. In the meantime we had a couple of so-called solo albums by Howe, namely Sno' Angel Like You where he teamed up with a Canadian gospel choir. Not exactly my kind of tea but it was a pleasant listen and Howe's guitar and his baritone harmonised quite well with the soulful mostly female voices.

The new one is more in the vein of classic GS albums of the discreet, lagging kind. It starts with the Leonard Cohen impersonation Stranded Pearl. Howe's baritone is not yet down there but the accompanying singer Isobel Campbell - who has been co-singing for Belle & Sebastian up to 2002 - has got enough dreamy lasciviousness in her voice to compete with Leonard's complete background choir roundabout the Phil Spector production ruin Death of a Ladies' Man. A second song which didn't engrave itself into my brain yet - something which will probably change soon - is followed by Can Do where Howe sounds like the man in black reincarnated. Even the guitar has got the rough country charm of Johnny Cash's. The sixth track is the climax of the album. On Increment of Love Howe shows his knack for a brittle tune. I like him most in this kind of night atmosphere, laid-back, the desert 's aridity in his voice, telling a weird little nonsensical story about chromosomes, cells flipping from her lip and the lucky little lava hip. The next song Spiral is excellent too, plain, solemn, almost like a prayer. Howe on piano, singing in a duet with a woman from the gospel choir. Pitch & Sway is a meandering affair, it's always exciting to see Howe getting lost in his ruminations. Muck Machine is dominated by a cool, funky electric bass riff, almost rocking out but not quite. Free-flowing stuff where the band grazes on jazzy pastures follows. Altogether this is a pretty solid Giant Sand release, something which can be said of most of their albums. Definitely worth the bucks. They can make use of them much better than any investment bank. And as a bonus you get two additional songs from the website which I haven't even listened to yet.


 
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die letzte gun club passt ganz gut heute abend. lucky jim. eine echte jammerplatte. idiot waltz, immer noch eines der bewegendsten lieder ever. kurz danach war er tot. wenn wir es doch auch schon hinter uns hätten...


 
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Dein Wort in Gottes Ohren, Kevin


"Wir werden 100-prozentig ein weiteres Album machen", sagte Shields 2007 dem amerikanischen Indie-Magazin Magnet in einem seiner seltenen Interviews. Die neue Platte sei nun zu drei Vierteln fertig. "Ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich kein weiteres Album machte. Mist, das wäre doch so, als würden die Leute nur die ersten zwei Kapitel bekommen. Aber der Rest ist der beste Teil. Es ist einfach nur so, dass ich ungewöhnlich viel Zeit gebraucht habe, um das zustande zu bekommen."
(von hier)

 
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last updated: 6/8/18 11:05 PM
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